Scheiß auf das Weltall

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Juliane Liebert
Scheiß auf das Weltall

»nachts bin ich wach und bedenke, wie viel mühe die erschaffung meines körpers war, wie viele kühe ich schon gefressen habe, wie viele menschen ich zum weinen gebracht habe oder zum hassen oder dazu, zu versuchen, etwas anderes zu sein als sie sind. ich mag, dass die nächte mir gehören, aber in gewissem sinne gehöre ich natürlich auch am tage der nacht.«

Juliane Liebert formuliert 13 poetische Ansatzpunkte für einen mindset, der sich aus dem Fatalismus unserer Zeit befreit. Ein Trip durch Musik, Wut und Meditation. Das ständige Umkreisen der inneren Leerstellen, der Erinnerungen, des eigenen Avatars. Die Dokumentation des persönlichen und politischen Umsturzes inmitten der Selbstoptimierung.

 

Herausgegeben von Institut für moderne Kunst Nürnberg, Moritz Müller-Schwefe
Illustriert von Karin Kolb, Juliane Liebert, Aufklärung und Kritik 516

Veröffentlicht im Dezember 2017
ISBN: 978-3-955660-73-4

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