Wire lächeln nicht

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Meine Liebe für Wire begann sehr verspätet. Ich hatte sie schon zweimal live gesehen, bevor ich anfing, sie zu mögen. Das erste mal 2009 in Berlin, das zweite Mal bei einem Konzert, dass sie mit den Neubauten und Caspar Brötzmann Massaker spielten. Sie waren mir aber immer mehr oder weniger egal. Ich wusste schon, dass ich sie prinzipiell gut finden müsste, da all meine Freunde mit elaborierten Musikgeschmäckern auf sie standen, aber meine Freunde mit elaborierten Musikgeschmäckern finden auch die tödliche Doris geil, und seien wir ehrlich, … Jedenfalls dauerte es, bis ich irgendwann letztes Jahr zum ersten Mal bewusst Pink Flag hörte und (40 Jahre nach dem Rest der Welt) verstand, warum Wire eine der besten und einflussreichsten Bands des Postpunk (sie würden darüber vermutlich streiten) sind. Gerade ist ihr 15. Album erschienen, und ich hatte die Ehre, mit Colin Newman und Graham Lewis zu sprechen, als sie letztens in Berlin waren. Da alles, was sie sagten, furchtbar interessant war, ist dieses Interview viel länger als durchschnittliche (und das bei einer Band, deren Songs oft nur eine Minute lang sind). Arbeitet an eurer Aufmerksamkeitsspanne, Kinder.

 

Hallo! Das ist das Manifest, das ihr in den Siebzigern verfasst habt. Welche Punkte würdet ihr immer noch unterschreiben?

Colin Newman: Vermutlich ALLE.

Graham Lewis: Wahrscheinlich sind es inzwischen sogar noch einige mehr.

 

Was wären Punkt 8, 9 und 10?

GL: Achtens: No nostalgia. Davon haben wir genug. Aber “No americanism” bedeutete 1977 etwas anderes, als es heute in Berlin bedeuten würde. Die Situation ist—offensichtlich—eine andere. Die Amerikaner waren damals hier noch sehr präsent, mit ihren Konvois und Radiostationen. In London ging es um die Art der Musik, die vor 1976 üblich war, dieses Poprockding, das hauptsächlich darin bestand, dass englische Typen so taten, als sängen sie Songs über Cadillacs, während sie Southern Comfort trinken..

CN: Es war überraschend. Sogar, wenn du dir Künstler anschaust, die eigentlich von Grund auf britisch waren… sie sangen Lyrics, die klangen, als würden sie irgendwo in Memphis leben—wo sie offensichtlich noch nie gewesen waren. Den Leuten war schon klar, dass das vollkommen lächerlich war. Bei “No americanism” ging es vor allem darum, dass wir nicht vorgeben wollten, dass wir einen Lifestyle führen, den wir nicht hatten.

 

Kann ich mir vorstellen.

CN: Das ist ein allgemeines Ding mit Popkultur, alle wollen die ganze Zeit aussehen, als ob sie eine unglaublich gute Zeit hätten, und das ist einfach unmöglich.

GL: Nächster Punkt: No smiling in photographs. Auch wenn wir das nie aufgeschrieben haben. Ich kann dir erzählen, was wirklich merkwürdig war: Als mir jemand das Manifest hier mal ins Gesicht hielt, las ich gerade was über die Monks, und ich entdeckte, dass ihr Manifest—also die Dinge, die wir entschieden hatten, nicht zu tun—beinahe genau das gleiche war wie unseres.  Nur ungefähr 12 Jahre vor uns. Es ist Common Sense. Wenn du etwas Neues machen willst, ist es eine gute Idee, das Alte erstmal loszuwerden.

CN: … und es ist minimalistisch. Daher kommt es. Ich hab eine starke Abneigung gegen Theatralik. Für mich wär das sowas wie Muse. An denen gibt es nichts, was man mögen könnte.. rocken Muse denn?

GL: Muse rocken.

CN: Kommen sie zum Punkt?

GL: Sie kommen nie zum Punkt. Sie haben ewig lange Refrains.

CN: Ich weiß nicht, wie das bei ihnen mit den Worten ist … ich glaube, es geht ihnen mehr ums ATMEN. Es gab bei ihnen immer ‘ne Menge übertriebenes Geatme… und Solos… unendlich viele Solos… Solos, über die wieder Solos gelegt sind..

GL: Das trifft es ziemlich genau.

 

Haha.

CN: Ich denke, es war Eno, der mal über Frank Zappa gesagt hat—also ich persönlich hasse Frank Zappa—aber Eno hat gesagt: “Das Großartige an Frank Zappa ist, dass er alles getan hat, was ich nicht tun wollte.” Insofern ist es fantastisch, dass es eine Band wie Muse gibt, denn sie sind alles, was wir nicht sein wollen.

GL: Ich finde nicht, dass Muse soviel Platz in unserem Interview kriegen sollten.

CN: Sie sollten überhaupt keinen Platz kriegen. Ich wollte bloß einen aktuellen Kontext herstellen. Wire war nie eine Band der Manifeste. Wir hatten niemals endlos lange Diskussionen auf der Bühne, was wir denn jetzt machen. Wir hatten eine Idee und fanden uns zusammen, die Diskussionen waren wenn rein technischer Natur.

 

Verstehe.

GL: Um nochmal zu Punkt 7 zurückzukommen: Als wir ’78 in Berlin waren—es war unsere erste Europatour—machte der sogar noch mehr Sinn. Wir interessierten uns schon dafür, was in Amerika passierte—Patti Smith und so—aber uns gefiel nicht mehr, was in England passierte. Wir haben darüber gelacht. Es war musikalisch nicht wirklich interessant. Wir hatten eine klare Vorstellung davon, was britisch war. Und dann kamen wir nach Deutschland, und wir hatten das Gefühl: Wir sind europäisch. Insofern ist es ein alter Punkt. Er ist immer noch wahr.

CN: Wenn ich an deutsche Musik denke, denke ich an das, was die Briten “Krautrock” nennen—ich weiß, dass das eine Art Beleidigung ist, aber was auch immer—sowohl der aus den frühen Siebzigern als auch der aus den Neunzigern ist sehr interessant. Genau wie deutscher Techno. Er besitzt Tiefe. Und er ist wahnsinnig schnell abgehoben, ich meine in den Neunzigern ging er vom Tresor to House (?), innerhalb von vier Jahren oder so, und das war alles Techno. Absolut großartig.

 

Warum hasst du Frank Zappa?

CN: Ich hasse Frank Zappa nicht, Brian Eno hasst Frank Zappa. Mir ist Frank Zappa egal. Ich kann verstehen, warum er ihn nicht mag, er ist ein bisschen clever, nur um clever zu sein.

GL: Ein Freund von uns mag Zappa und hat ihn immer aufgelegt. Ich konnte es immer kaum erwarten, dass die Platte endlich vorbei ist.

CN: Es war für ein paar Sekunden okay, die Idee war ganz nett. Aber es war so Schuljungenkram, voller Insiderwitze..

GL: … so eine Art schmutziger amerikanischer Puritanerhumor. So als ob er permanent auf dem Boden liegt, mit dem Arsch in der Luft, und “Hey suggie you got any cuties in there” brabbelt.. es ist einfach ein bisschen dumm.

 

Ich hab gestern ein Interview gelesen, in dem einer von euch sagte, Wire sei eine “lebende Skulptur”—ist es nicht furchtbar nervtötend, in jedem einzelnen Interview über ein Album sprechen zu müssen, dass ihr vor über vierzig Jahren gemacht habt?

CN: Die Antwort aufs zweite ist einfach: wir tuns einfach nicht. Was das erste betrifft… das ist ein Zitat von vor langer Zeit. Ein gutes Zitat, aber es ist wahrscheinlich von 78 oder so. Es war provokativ gemeint.

GL: Zu der Zeit gab es in London nicht besonders viel Kunst. Also wenn du dich entschieden hast, Kunst zu machen, machte es Sinn, es auf provokative Art und Weise zu tun.

 

Stimmt es, dass ihr ein Langeweile-Veto habt?

CN: Langeweile ist ein unglaublich wichtiges Instrument. Ich bereue es.. nein, ich finde es traurig, dass man heutzutage zuviel unterhalten wird. Vorallen Dingen junge Menschen. Sie sind nicht gelangweilt genug. Langeweile führt zu Erfindungen. Wir wollen nicht gelangweilt sein, aber Langeweile ist ein fantastischer Antrieb.

 

Wie würden ihr eure Musik jetzt nennen—genretechnisch?

CN: Es gibt ein Problem damit, ältere Bands als zeitgenössisch zu empfinden. Wir kämpfen sehr hart dagegen. Wir sind eine aktuelle Band, aber Leute, die nur an die Oberfläche schauen, denken, dass wir eine historische Band sind. Wir kommen aus einer Zeit, bevor es Genres gab. Soetwas war vollkommen unwichtig, als wir anfingen. Es gab so etwas wie Punk, aber das war eher eine Atmosphäre. Niemand dachte, dass er wie jemand anderes klingen oder Teil von irgendetwas sein müsste. Es war erst in der zweiten Hälfte der Achtziger, in den Neunzigern, als Bands anfingen Sachen zu sagen wie: “Nein, du kannst das nicht machen, das gehört in ein anderes Genre.” Wir sehen keinen Sinn darin, sich selbst so einzuschränken. Das ist eine der guten Sachen daran, dass wir jetzt Matt in der Band haben. Er ist Gitarrist und ziemlich jung, und er hat dieselbe Einstellung dazu wie wir: Es geht nur darum, wie es in dem Moment funktioniert, und es ist eine Frage des Geschmacks, das sind die wichtigen Sachen, der Rest ist vollkommen egal.

GL: Wenn Leute mich im Flugzeug fragen: Was für ne Musik machst du? antworte ich: “So’ne Art Rock.” Weiter gehe ich nicht.

CN: Wobei wir eigentlich eine beschissene Rockband sind.. aber der Punkt ist: Wenn wir rocken, rocken wir härter als eine Menge “richtige” Rockbands.

 

Wenn man in einen Plattenladen geht, ist das Label, unter dem man euch findet, “Wire”.

CN: Ich kann nicht verstehen, warum Leute sich in einer Tradition bewegen wollen. Ich verstehe, wie das im Folk Sinn macht, aber sonst?

GL: Wir versuchen wenigstens, etwas zu machen, was gegenwärtig ist… neu .. oder was auch immer. Wir versuchen, eine offensichtlichen Kategorisierung zu vermeiden. Das formt nur Klischees, macht Sachen manieristisch. Es bringt einem absolut nichts.

CN: Ich genieße es, in der Hinsicht ziemlich schlüpfrig zu sein. Ich genieße es, immer dann, wenn sie anfangen, uns einzuordnen, etwas anderes zu machen.

GL: Wir wurden schon in viele Kategorien gesteckt. Wir waren schon mindestens dreimal “Industrial”.

CN: … und zehn Minuten lang waren wir “Powerpop”… “Elektro” waren wir auch schon .. sehr merkwürdig.

GL: “Art Punk” scheint ziemlich beliebt zu sein. Es ist vollkommen bedeutungslos.

CN: Ich denke, wir sind “Art Art”.

 

Das neue Album klingt in meinen Ohren überraschend fröhlich.

CN: Fröhlich?

 

Schon.

GL: Das ist gut!

CN: ich meine, es hat ein paar sehr dunkle Momente.

 

Ja… aber wenn ich an die erste Zeile des ersten Songs denke .. ihr kennt die vermutlich besser als ich..

CN: Was die Lyrics betrifft, ist es ein sehr klaustrophobischer Song.. musikalisch.. er wird am Ende ziemlich heavy.

 

Ja… aber was ist die erste Zeile?

CN: “When he is already in trouble” .. Das sind Ryans Lyrics.. es gibt dieses merkwürdige Ding zwischen Ryan und mir.. er interessiert sich mehr für die Bedeutung als ich, darum klingen seine Lyrics viel verschlüsselter, wenn ich sie singe, als sie tatsächlich sind. Ich finde das Album eigentlich ziemlich melancho…

GL: Poppig.

CN: Poppig?… ich hatte nie vor, dass es poppig klingen sollte…

GL: Kennst du Harold Pinter?

 

Ja.

GL: Es ist eine von diesen Situationen.. Er hab eine Menge Stücke geschrieben, die so anfangen: jemand sitzt herum und jemand anderes kommt und sagt ihm, dass etwas passieren wird: Dieser oder jener kommt, um dich zu treffen.. das ist es, was mich interessierte: Etwas wird passieren, und es wird NICHT gut ausgehen … eine Bedrohung.

CN: Das Cover ist sehr in die Fresse, es leuchtet, und das betrifft auch das Album an sich.. es ist das klassische Wire-Ding ein bisschen von nahezu jeder Art von Musik zu nehmen, dunkle Musik, aber sie mit einem Anflug von Farbe zu versehen. Am Ende ist es beinahe freudig, aber es sagt im Grunde: Sie kommen, um mich zu holen. Das ist das Ende. Das letzte Wort des ersten Songs ist: “Tür”. Es war der Track, der am schwersten zu machen war, und ich war so zufrieden, als er fertig war. Aber es ist schon sehr dunkel.

 

Nun, ihr seid die Lieblingsband meines Therapeuten.

GL: Oh….. das ist ……. nicht ungewöhnlich.

CN: Das ist ein Label… die Therapeutenlieblingsband… die Band der Wahl.

GL: Die eigentliche Frage ist: ist er gut?

 

Nun, ich habe das Album für fröhlich gehalten, also ist er wahrscheinlich gut, nicht wahr?

GL: Hat er das neue Album schon gehört?

 

Nein.

GL: Du musst es ihm unbedingt mitbringen!

 

Versprochen. Sie versteigern gerade Joey Ramones Gegenstände, seine T-Shirts und so: Wenn es einen Wire-Sale gäbe, was gäbe es zu kaufen?

CN: Es gibt dieses Shirt mit Eulen drauf, das wahrscheinlich im Wire-Museum landen würde..

GL: Hahaha. Wo zur Hölle ist das?

CN: Genau neben der Wire-Universität.. ich bin mir sicher, dass es das eines Tages geben wird. Ich bin absolut überzeugt davon.

 

Aber ihr könnt kein Museum für ein einziges T-Shirt machen.

CN: Es ist kein T-Shirt, es ist ein SHIRT. Das ist ein großer Unterschied.

 

Ah… OK.

GL: Ich war mal auf der Insel, wo Bergman lebte.. der Filmemacher. Sie haben da ein Museum und es ist absolut widerwärtig. Totale Scheiße. Schlecht präsentiert, dumm, schlecht gehängt, der Sound ist nicht gut, .. und ich dachte nur: Warum in aller Welt habt ihr euch die Mühe gemacht? Eine beknackte Touristenfalle..

CN: Ihnen fehlte jede Vorstellungskraft.

GL: Aber ich hätte was für ein Museum: Ich trug früher einen Pferdeschwanz. Zum Geburtstag schenkte mir Bruce (der Gitarrist) eine schwarze Kiste, und drinnen war ein fettes Haar. und er sagte “Weißt du, was das ist?” und ich “Nein”.. 77 oder 78 hatte ich einen Pferdeschwanz, und mein Haar war so lang —ich hatte das vor Adam Ant so—und irgendwann schnitt ich ihn ab. Und wir hatten eine Show in einer sehr merkwürdigen Galerie in London. Sie war sehr klein.. Bruce hatte ihn also und der Haargummi, der ihn zusammenhielt, fiel auseinander, also wurde das ganze Ding lebendig … also der wäre auf jeden Fall dabei. Ich meine, man könnte mich damit klonen!

CN: Wir müssen das machen.. wir müssen nur die richtige Location finden. Es ist alles nur Styling!

GL: Oder ich trage ihn! Dann glauben mir die Leute endlich, dass ich mal Haare hatte.

 

Die nächste Frage ist eventuell etwas persönlich …

CN: Quatsch…

 

Trinkt ihr?

CN: Nicht bis zum Exzess, aber ja. Wieso?

 

Ihr klingt nicht wie eine Säufer-Band.. die meisten Punk/Postpunk-Bands klingen einfach permanent betrunken.. na gut, vermutlich nur Mark E Smith.

CN: Ja, wahrscheinlich.

GL: Nun, er war schonmal nüchtern!

CN: Einmal … Aber du hast recht, das ist bei uns nicht Teil der Show… ich meine, sieh dir Shaun Ryder an. Shaun Ryder ist zwei Generationen jünger als ich und er sieht aus wie .. Scheiße. Und hoffentlich.. nun, weißt du.. ich nicht. Wenn du irgendwas langfristig machen willst, musst du auf dich achtgeben. Wie ein Model oder so. Du musst daran denken, wer du bist und was du tust und darauf achten, dass du in der Lage dazu bleibst, zu tun, was du tust. Ab und zu einen draufmachen ist ok, aber einen draufzumachen, nur um einen draufzumachen, ist ziemlich bescheuert.

GL: Zwei Wörter, die du nie zusammensiehst, sind “Smith .. der Athlet!”

 

Haha. Wenn es Teil deiner Kunst ist, Drogen zu nehmen und zu trinken, ist es ein ziemlicher Killer.

CN: Am Ende ist es destruktiv.

GL: Eine weitere Wire-Regel: Kein Alkohol und keine Zigaretten auf der Bühne.

CN: Wir rauchen alle wie bekloppt.

GL: In den Siebzigern waren die einzigen Momente, in denen wir nicht rauchten, die, in denen wir auf der Bühne waren.

 

Weil es darum ging, es ernst zu nehmen?

GL: Es ist das Eric Clapton-Ding .. singing the Blues.

CN: Was wir eben nicht tun! Wir brauchen nicht auf Außenseiter zu machen. Es ist wie “Yeeah.. wir leben außerhalb des Gesetzes, Mann.” ..Dämlich. Kommt endlich mal darüber weg.

 

Es gibt gerade diese große Kippenberger-Ausstellung… manchmal gehört dieses Abhängigkeitsding zur Persönlichkeit..

CN: Du weißt, dass wir eine Verbindung mit Kippenberger haben? Als wir die 1978 in berlin spielten, war er einer der Leute, die das veranstalteten. Und kennst du die Geschichte, dass die Show attackiert wurde, weil irgendwelche Leute beschlossen, dass der Eintritt nicht 7 Mark 80, sondern auf keinen Fall mehr als 4 Mark 35 sein sollte? Es war gruselig, sie kamen rein und zerschlugen alles.

GL: Es war ein schmaler Eingang, und am Ende war eine Doppeltür. Es waren vielleicht zwanzig von ihnen, brüllend, mit Helmen, und sie griffen sich ein paar Hämmer und begannen, alles zu zerschlagen. Martin stand da und hatte keine Zeit, diese Türen zu öffnen, also rollte er sich direkt durchs Glas. Das war echt spektakulär.

CN: Ich hab das erst viel später rausgefunden, als er eine Retrospektive hatte, und da stand, dass er sich bei einem Konzert durch eine Tür geworfen hatte. Und ich dachte darüber nach, was für ein Konzert das gewesen war .. bis mir auffiel, dass wir gespielt hatten! Ich hatte keine Ahnung, dass es eine Verbindung zwischen der Band und ihm gab, denn zu dem Zeitpunkt war er kein Künstler, sondern.. nun, hauptsächlich ein Besoffener.

 

Danke.

 (c) Juliane Liebert 2013,

erschienen auf noisey, Foto: Christoph Voy